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Suburbia. Gebaute Träume. Zukunft Einfamilienhaus.

Warum bleibt das Einfamilienhaus trotz Klimakrise, Flächenverbrauch und steigender Baukosten so beliebt? Und was passiert in Zukunft mit den 1,5 Millionen gebauten Häusern in Österreich? Die vom Architekturzentrum Wien kuratierte Ausstellung geht auf Tour und macht im Frühjahr Halt im Museum Wattens.

 

Es ist ein Bild, das in Zeit und Raum stehen geblieben zu sein scheint: Ein großes Haus mit Garten, Swimmingpool und zwei Autos in der Garage. Ein ruhiger, sicherer Ort für die Kernfamilie, naturnah und in einer friedlichen Umgebung.

Bis heute wünscht sich der Großteil der Bevölkerung die Verwirklichung dieses Traums, mit weitreichenden sozialen und ökologischen Folgen wie Flächenverbrauch, Versiegelung und Leerstand.

Die Ausstellung zeichnet anhand von historischen Materialien die Geschichte dieses Lebensideal nach, das – ausgehend von den US-amerikanischen Vorstädten – die Welt eroberte und sich nach dem zweiten Weltkrieg auch hierzulande erfolgreich durchsetzte. Grafiken und Statistiken verdeutlichen die Auswirkungen des Einfamilienhauses auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Der Fokus der Ausstellung liegt aber auf dem Potential des Bestandes. 13 aktuelle Projekte zeigen, wie durch Sanierung, Transformation und Umnutzung bestehende Häuser in eine nachhaltige Zukunft überführt werden können.

 

Kuratorinnen: Lene Benz, Katharina Ritter, Agnes Wyskitensky (Architekturzentrum Wien)

Gestaltung: Nicole Six & Paul Petritsch

 

Am 12.03.2026 um 19:00 Uhr wird die Wanderausstellung mit einem Vortrag von Gerhard Dollnig im Rahmen der Vernissage im Musuem Wattens eröffnet. 

Eintritt: freiwillige Spenden

Die Details zu den Öffnungszeiten werden hier in Kürze bekannt gegeben.

 

Das Bild zeigt das Cover der begleitenden Publikation „Suburbia. Leben im amerikanischen Traum in Österreich“, Grafik: Nicole Six.

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